Sina Drums – warum ich diese Schlagzeugerin sponsore

Wer mich kennt, weiss: Gute Musik liegt mir am Herzen. Nicht nur als Zuhörer in der Villa Wellentanz, sondern auch als Unterstützer von Musikerinnen und Musikern, die ihren eigenen Weg gehen. Eine davon ist Sina Döring, besser bekannt als Sina Drums. Ich unterstütze sie über Patreon – und warum ich das eine richtig gute Sache finde, möchte ich hier erzählen.

Vom Keller in Deutschland auf die Bildschirme der Welt

Sina wurde 1999 in Marburg geboren und wuchs in einer musikalischen Familie auf. Ihr Vater Michael Döring ist selbst Berufsmusiker und Produzent. Mit 14 Jahren lud sie ihr erstes Video auf YouTube hoch: ein Drum-Cover von «Metropolis Pt. 1» von Dream Theater, das sie sich im Schlagzeugunterricht monatelang erarbeitet hatte. Weil sie damals keine Band hatte, um das Stück live zu spielen, fanden Vater und Tochter es zu schade, es mit niemandem zu teilen – also stellten sie es einfach ins Netz.

Was als Experiment begann, wurde zu einer der grössten Erfolgsgeschichten im Bereich der Online-Musik: Heute hat ihr Kanal deutlich über 1,8 Millionen Abonnenten und weit über 600 Millionen Aufrufe. Ihr meistgesehenes Video, ein Cover von «Sultans of Swing» der Dire Straits, wurde alleine über 70 Millionen Mal angeschaut. Sina gilt damit als die meistgesehene Schlagzeugerin auf YouTube überhaupt.

Keine Show-Effekte, sondern Handwerk

Was mich an Sina begeistert: Ihre Videos setzen nicht auf Sensation, sondern auf sauberes, kraftvolles Handwerk und auf die Klassiker der Rockgeschichte – Deep Purple, Van Halen, Pink Floyd, Toto, Dire Straits. «Keeping rock music alive» ist ihr Motto, und genau das tut sie: Sie bringt einer jungen Generation die Musik näher, mit der viele von uns aufgewachsen sind.

Dahinter steckt eine solide Ausbildung. Sina absolvierte das Drummers Institute in Krefeld und schloss 2024 ihr Bachelorstudium in Jazz & Pop Drums am ArtEZ-Konservatorium in Arnheim ab. Danach zog sie nach London, wo sie heute lebt und arbeitet.

Zusammenarbeit mit den Grossen

Sina ist längst nicht mehr «nur» eine YouTuberin. Sie spielte für Donovan in einer TV-Show von Thomas Gottschalk, trommelte auf einem Brian-Jones-Tributalbum mit dessen Enkel Joolz Jones und wurde von Jim Peterik (dem Mann hinter «Eye of the Tiger») für ein Album eingeladen. Mit der Produktion «Rock the Opera» stand sie unter anderem mit Joe Lynn Turner in der Wiener Staatsoper auf der Bühne.

Daneben hat sie drei eigene Alben veröffentlicht: die Reihe «Chi Might», ein Kollaborationsprojekt, an dem über 40 junge Musikerinnen und Musiker aus aller Welt beteiligt waren. Genau dieser kollaborative Geist zieht sich durch ihr ganzes Schaffen – in ihren Videos treten regelmässig talentierte Sängerinnen, Gitarristen und Bassisten aus der ganzen Welt auf, die durch sie eine Bühne erhalten.

Warum ich sie über Patreon unterstütze

Sina finanziert ihre Arbeit nicht über ein Plattenlabel, sondern direkt über ihre Community: Patreon, Kanalmitgliedschaften und Spenden. Dieses Modell hat es ihr ermöglicht, hauptberuflich Musik zu machen und unabhängig zu bleiben – ohne Kompromisse an einen Konzern.

Und sie gibt davon auch etwas zurück: 2026 sammelte sie mit einer Geburtstags-Spendenaktion 8000 Euro, um einer jungen Band aus Manchester professionelle Aufnahmen in ihrem Studio zu ermöglichen. So stelle ich mir gelebte Musikförderung vor.

Als Patron werde ich im Abspann ihrer Videos als Sponsor aufgeführt. Für mich ist das eine kleine Geste mit grosser Wirkung: Wer möchte, dass unabhängige Musik eine Zukunft hat, muss die Menschen unterstützen, die sie machen. Sina Drums ist dafür ein wunderbares Beispiel.

Mehr über Sina: sinadrums.com | YouTube-Kanal sina-drums

Videos, die ich mitgesponsort habe

In diesen Videos werde ich im Abspann als Sponsor aufgeführt: