Informatiker und deren Umgang mit Daten des Arbeitgebers – Persönlichkeitsschutz der Medien …

Im Moment schlägt ja der Fall des ehemaligen IT-Mitarbeiters hohe Wellen. Als IT-Unternehmer und engagierter Ausbildner bedaure ich, wie immer wieder IT-Mitarbeitende in Fälle von Datendiebstahl involviert sind. Man denke nur an die Fälle bei den verschiedenen Banken – aktuell jetzt gerade wieder bei der Bank Sarasin. Leider dürfte dies lediglich die Spitze des Eisberges darstellen.

Es mag moralische Gründe geben, warum man Daten vom Arbeitgeber stiehlt, aber ob das der richtige Weg ist, um seine Anliegen durchzusetzen, bleibt fraglich. Für mich ist klar, dass gerade auch diesem Aspekt in der Ausbildung von Informatikern noch viel mehr Aufmerksamkeit geschenkt werden sollte.

Allerdings ist auch der Umgang mit dem Persönlichkeitsschutz der Medien sehr fragwürdig. Im Falle von Reto T. (Bank Sarasin) braucht es 3 Klicks und der Name ist gelüftet.

Ausschnitt aus Artikel im Blick vom 8. Januar 2011:

Anschliessende Suche auf tel.search.ch:

Gewissheit gibt dann die Abfrage im Handelsregister:

Es lohnt sich also, gut zu überlegen, ob es sich lohnt, die eigene, berufliche Existenz so schnell und nachhaltig zu zerstören.

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